- Ziel dieser Übung ist es, den Umgang mit dem OKSIMO-Werkzeug zu üben und zugleich eine erste Modellierung und Simulation vorzunehmen. Zusätzlich kann man die empirische Gültigkeit testen.
- Laden Sie sich die OKSIMO-Software vom Server (Linux, Windows, Mac)
- Entpacken Sie das Paket
- Starten Sie das Programm mit Eingabe eines Benutzernamens (Passwort noch nicht notwendig)
- Beginnen Sie ein Modell (hier, das Populationsmodell aus der Vorlesung)
- Versuchen Sie, die Ergebnisse der Vorlesung zu reproduzieren (Excel-Tabelle mit Daten ist in der Kursdatenbank)
- Stellen Sie fest, wie gut die Übereinstimmung ihrer Simulation mit den historischen Daten ist.
- Recherchieren Sie selbst, welche Aussagen es zu den historischen Geburtsraten und Sterberaten es gibt
- Recherchieren Sie, welche Faktoren die Geburten- und Sterberaten beeinflussen.
- Versuchen sie, diese zusätzlichen Faktoren in ihr Modell einzubauen.
- Überprüfen Sie, wie gut ihr neues erweitertes Modell die Daten reproduziert.
- Weitere Variante: Sie können das Populationsmodell nicht nur für die Weltbevölkerung insgesamt benutzen, sondern z.B. auch individuell für jeden Erdteil. Was ändert sich? Wie wollen Sie die Migrationsströme in ihr Modell einbauen?
- Weitere Variante: Sie können das Populationsmodell in Verbindung mit Bedürfnissen: Nahrungsmittel, Trinkwasser, Energie, usw. benutzen. Welche Prognosen können Sie für den zu erwartenden Bedarf jeweils ermitteln? Wie sieht es mit dem entsprechenden Angebot weltweit aus? Bietet die Erde genügend für alle?
- Weitere Variante: Sie können das einfache Populationsmodell auch durch ein Modell mit Altersgruppen-Kohorten ersetzen. Dazu unterteilen Sie die Gesamtbevölkerung in verschiedene Altersklassen (siehe Beispiel aus der Vorlesung)(siehe Kursdatenbank Modell Volker Lerch). Zusätzlich können Sie in jeder Altersklasse unterscheiden zwischen 'Männern' und 'Frauen'. Mit diesem Ansatz können sie sowohl die Übergänge zwischen den Altersklassen modellieren wie auch die Migration zwischen verschiedenen Populationen.
Gerd Doeben-Henisch
2009-12-09